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MOBILITÄTS-MANUFAKTUR

Wir planen Mobilität für Orte, die nicht für Autos gebaut sind.

Für Bauvorhaben, Quartiere und Kommunen entwickeln wir Mobilitätskonzepte, die stadt- und verkehrsplanerisch durchdacht sind. So entsteht weniger Stellplatz und mehr zukunftsfester Raum für Menschen.

LEISTUNGEN

Weniger Stellplätze.
Mehr Raum für Menschen.

Vier Anlässe, ein Versprechen: Jedes Mobilitätskonzept fertigen wir einzeln und passgenau für Ihr Vorhaben — für Orte, an denen Menschen vor Autos kommen und Projekte, die sich mehr rentieren.

Mobilitätskonzepte

Für einzelne Projekte. Wir ermitteln den realistischen Stellplatzbedarf, finden das Reduktionspotenzial nach der geltenden Stellplatzsatzung und gestalten den Maßnahmenmix dorthin. Jedes Konzept ein maßgefertigtes Einzelstück.

Reduktionspotenzial entdecken

Quartierskonzeption

Für Quartiere, Konversionen und Nachverdichtungen. Quartiersmobilität, Stellplatzschlüssel und Erschließung — gedacht vom fertigen, lebenswerten Quartier her. Weniger Blech, mehr Raum für Menschen.

Quartier gestalten

Sharing-Integration

Carsharing, Lastenrad-Sharing und Mobility-Hubs, anrechenbar im Mobilitätskonzept und auf den Bedarf passend in den Alltag eingewoben. Geteilte Mobilität direkt vor der Tür und effizienter als ein eigenes Auto, das die meiste Zeit nur steht.

Sharing einbinden

Kommunalberatung

Für Kommunen bei Erstellung, Reform und Vergleich ihrer Stellplatzsatzungen. Wir bringen den stadt- und verkehrsplanerischen Unterbau für Stadträume, die Menschen vor Autos stellen und lassen zukunftsfeste Orte entstehen.

Stellplatzsatzung neu denken

Stellplatz-Ersparnis-Rechner

In 30 Sekunden eine erste Größenordnung: Wie viele Stellplätze ließen sich bei Ihrem Vorhaben potentiell einsparen? Sie bekommen eine Spanne zur Orientierung, den belastbaren Wert leiten wir später gemeinsam für Ihren Standort her.

Ihr Vorhaben

WE
Stp. / WE
bis

je Stellplatz

Potenzial

Tragen Sie links Ihr Vorhaben ein.
Die Größenordnung erscheint hier.

Dieses Tool liefert eine Orientierung auf Basis von Modellannahmen und Ihren Eingaben. Es trifft keine verbindliche Aussage über die geltende kommunale Stellplatzsatzung und ersetzt weder Rechtsberatung noch die kommunale Vorabstimmung.

WIE WIR ARBEITEN

Eine gepflegte Wissensbasis statt projektweiser Neuanfang.

Ein Mobilitätskonzept beginnt im Markt meist mit zwei bis drei Wochen Recherche: Landesbauordnung, kommunale Stellplatzsatzung, einschlägige Rechtsprechung. Dieser Teil frisst oft mehr Zeit als die eigentliche verkehrsplanerische Arbeit und fängt bei jedem Projekt von vorn an.

Nicht bei uns. In unserer Manufaktur pflegen wir eine eigene, strukturierte und laufend aktuell gehaltene Datenbasis aus Stellplatzregelungen, gerichtlicher Spruchpraxis und Reform-Signalen für alle Bundesländer. Sie sorgt dafür, dass jedes Konzept auf gesichertem Fundament steht und keines bei null beginnt.

Zur Methode

WER ARBEITET HIER

Aus einem Berliner Studio für zukunftsfeste Orte.

mosys ist die Mobilitäts-Manufaktur von neotopia GbR — einem Berliner Studio für integrierte Stadt-, Raum- und Mobilitätsentwicklung. Unsere Wurzeln liegen in der Stadt- und Verkehrsplanung sowie in der kommunalen Mobilitätsstrategie. Wir verbinden planerische Sorgfalt mit dem Anspruch, jeden Ort ein Stück lebenswerter zu machen.

REFORMLAGE

Was sich gerade in der Stellplatz-Landschaft verschiebt.

Stellplatzregelungen verändern sich derzeit in vielen Bundesländern. Drei Beispiele aus unserer laufenden Reform-Beobachtung:

Hamburg: Mobilitätsnachweis statt Stellplatzpflicht

Seit 1. Januar 2026 ersetzt die neue Hamburgische Bauordnung die Kfz-Stellplatzpflicht durch einen Mobilitätsnachweis; die früheren Ausgleichszahlungen entfallen. Für Wohnungen entfällt der Pkw-Nachweis ganz — verpflichtend bleiben nur Fahrradabstellplätze.

Bayern: Stellplatzpflicht kommunalisiert

Seit 1. Oktober 2025 schreibt die Bayerische Bauordnung selbst keine Stellplätze mehr vor. Eine Pflicht besteht nur noch dort, wo eine Gemeinde sie per Satzung anordnet — das Land setzt dafür lediglich Obergrenzen.

Hessen: Stellplatzpflicht in Großstädten reduziert

Mit dem Baupaket I, in Kraft seit 14. Oktober 2025, reduziert Hessen die Stellplatzpflichten in Großstädten und deckelt die Ablösebeiträge. Eine vollständige Streichung wie in Hamburg blieb aus — der Reformdruck bleibt.

Wir verfolgen rund 80 Reform-Signale aus Bund, Ländern und Verbänden — sie fließen laufend in unsere Konzept-Arbeit ein.

Sprechen wir über Ihr Vorhaben.

Wir antworten in der Regel binnen zwei Werktagen. Eine kurze Nachricht mit Vorhaben, Ort und Zeitrahmen genügt.